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Ihr Logistik Branchennetzwerk In der Region Lübeck

13. Dräger - Zukunftsfabrik

13. logRegio Logistikfrühstück bei der Drägerwerk AG & Co. KGaA

Am Donnerstag den 02. März 2017 begrüßte Herr Achim Sinn, Geschäftsführer der Dräger Interservices GmbH und stellv. Vorsitzender des logRegio Branchennetzwerks der Logistik für die Region Lübeck e.V., 35 Logistikexperten aus der Region Lübeck am Dräger Firmensitz in der Revalstraße.

Das Logistikfrühstück stand ganz im Zeichen der Präsentation der neuen Dräger Zukunftsfabrik. Nach knapp zwei Jahren Bauzeit eröffnete Dräger im vergangenen Jahr mit der Zukunftsfabrik ihren neuen und zentralen Produktions- und Logistikstandort in Lübeck-Genin. Bei der Realisierung der Zukunftsfabrik mit einem Investitionsvolumen von insgesamt über 70 Millionen Euro wurden rund 30.000 Quadratmeter überbaute Fläche neu gebaut und rund 17.000 Quadratmeter Bestandsfläche überarbeitet. Die Planungen hierfür begannen im Jahr 2012.  

In seinen Eingangsworten ging Achim Sinn auf die Ausgangssituation zur Entwicklung der Dräger Zukunftsfabrik im Jahre 2012 ein. „Damals waren unsere Kapazitäten an Produktionsfläche am Standort in der Moislinger Allee bereits äußerst begrenzt. Hieraus resultierte die Entscheidung zur Entwicklung der neuen Zukunftsfabrik als zentraler Produktions- und Logistikstandort“, so Achim Sinn. 

„Die Produkte des Unternehmens Dräger schützen und retten Leben. Daher benötigen wir Produktionsstrukturen, die diesem Anspruch jederzeit und in höchster Flexibilität gerecht werden. Dies haben wir jetzt mit der Dräger Zukunftsfabrik erfolgreich umgesetzt“, so Achim Sinn weiter.

Die Zukunftsfabrik bietet heute eine einheitliche Werkstruktur, die vernetzte, kundenorientierte und nachfragegesteuerte Produktions- und Logistikprozesse gewährleistet. „Die Flexibilität in unseren Produktionsprozessen war ein klar definiertes Ziel bei der Umsetzung der Zukunftsfabrik, um schnellstmöglich auf Kundenanforderungen bzw. auf kurzfristig durch Notfallsituationen hervorgerufene Auftragseingänge reagieren zu können“, so Achim Sinn weiter.

In der Zukunftsfabrik erreicht Dräger durch den Einsatz von Multiproduktlinien im Produktionsprozess erreicht Dräger heute eine 50-prozentige Steigerung der Montageflexibilität in der Zukunftsfabrik. Eingesetzte Prozessmethoden sind z.B. der Milkrun oder Routenzug zur Versorgung der Produktionslinien, das Shopflormanagement, die ziehende Fertigung und die Multiproduktlinien- bzw. fließende Fertigung.